Aussicht vom Mauzenberg

Ich war mal wieder geschäftlich in der Region und konnte so, mit nur wenig Umweg, den Mauzenberg (DM/BW-385) aktivieren. Der Mauzenberg hat eine wirklich schöne Aussicht, wenn man erst einmal oben angekommen ist. Ich habe ca. 1,5h gebraucht, habe aber sicher nicht die kürzeste Route genommen. Hätte ich gewusst, dass ich so lange laufen muss, dann hätte ich sicher nicht den dicken 7,2Ah Blei-Gel-Akku und die 50W Endstufe mitgenommen. Da ich alles dabei hatte, habe ich auch volle 50W PEP genutzt und konnte so 27 Kontakte in etwas über einer Stunde loggen. Don, G0RQL habe ich witzigerweise auf 7 Mhz, 14 Mhz und 28 Mhz gearbeitet. Über den Gipfel läuft übrigens die historische Grenzlinie, welche einst das Großherzogtum Baden und das Königreich Württemberg getrennt hatte.

SOTA: LX/LX-004 Widderbierg

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag erst in 2 Wochen schreiben, aber ich habe gerade gesehen, dass Luc, ON7DQ den Widderbierg morgen aktivieren wird. Evtl. helfen ihm ja meine Fotos und der Bericht. Viel zu sagen gibt es zu diesem Gipfel mitten im Wald nicht. Außer, dass das erste Stück des Weges vom Ort zum Gipfel, welches an der Weide vorbei führt, von hohem Gras bewachsen ist. Die YL hat sich direkt eine Zecke eingefangen. Man sollte also auf jeden Fall lange Hosen tragen und sich mit Zeckenspray einreiben. Vom Fuße des Berges sieht man gut die Satelliten-Antennen von SES - Société Européenne des Satellites, welche u.a. das Fernsehen via Astra senden. Eine schöne Aussicht, hat er Gipfel selbst, von oben aber nicht.

SOTA: F/VO-055 Le Mottenberg

Am 03.07.2016 bin ich kurz über die Grenze gefahren, um eine SOTA-Referenz in Frankreich zu aktivieren. Es gab nur einen Punkt, aber es war auch nicht sonderlich anstrengend, den "Gipfel" zu erreichen. Da gerade DARC UKW-Contest war, konnte ich direkt meine ANjo LP145435E 4-ele Log-Periodic auf 2m SSB testen, welche ich kurz zuvor auf der Ham Radio 2016 in Friedrichshafen mit Adapter fürs Fotostativ für ca. 66 Euro gekauft habe. Die weiteste Verbindung auf UKW ging zu DA0FF auf der Wasserkuppe bei Fulda. Immerhin waren das über 250km mit meinem FT-817 und der Log-per. Ich kann diese Antenne also echt empfehlen. Später habe ich noch 40m mit der EFHW versucht, aber mit QRP war nicht viel zu machen an diesem Nachmittag. Vier bekannte Chaser konnte ich noch mit Punkten versorgen, bevor ich nach 2h abgebaut habe.

SOTA DM-BW-057 Lupfen

Auf dem Weg zur Ham Radio 2016 wollte ich eigentlich 4 SOTA-Berge aktivieren und 40 Punkte abgreifen. In Rheinland-Pfalz oder im Saarland ist das unmöglich. Im Schwarzwald geht das, wenn man die Gipfel geschickt wählt. Dort gibt es Regionen mit einigen 10ern nah beieinander. Ich hatte mich aber was die Zeit anging getäuscht, nach 11 Stunden hatte ich "nur" 3 Gipfel aktiviert und innerhin 30 Punkte im Log. Zum einen lag es an den wirklich sehr schlechten Bedingungen auf der Kurzwelle an dem Tag, zum anderen hatten wir zwischen 33°C und 35°C, so dass ich eigentlich schon nach dem zweiten Berg aufgeben wollte.

SOTA I/LO-333 Monte Bolettone

Ich hatte im SOTA-Reflector nach einfachen Gipfeln rund um den Comer See gefragt. Die YL sollte es nicht zu schwer haben. So sind wir dann Samstags morgens die 25km von unserem Hotel zum Monte Bolettone (I/LO-333) gefahren. Leider hatte mein Garmin eTrex 10 eine Störung, so dass ich keine Koordinaten eingeben konnte. Die Störung kam daher, dass ich tags zuvor die Wegpunkte-Dateien mit den deutschen, schweizerischen und italienischen Gipfeln zusammen gelegt hatte. Wir fanden also vom Parkplatz nicht direkt den Weg zum Gipfel. Wir mussten daher erst ein paar Einheimische im Rifugio fragen. Der Aufstieg gestaltete sich dann schwieriger als gedacht. Es ging unglaublich steil nach oben, der Aufstieg allein dauerte 2,5 Stunden.

SOTA HB/NW-015 Stanserhorn

Ich habe die YL eingepackt und wir haben den Feiertag an Fronleichnam genutzt, um nach Italien zu fahren. Auf dem Weg haben wir in der Zentralschweiz das Stanserhorn (HB/NW-015) mit 1898m und 6 Punkten im Rahmen von SOTA aktiviert. Der Vorteil beim Stanserhorn lag zum einen darin, dass wir mehr oder weniger daran vorbei fahren mussten, um übers Tessin nach Italien zu fahren. Des Weiteren konnte man bis fast oben hin mit dem "Cabrio" fahren. Bei dem Cabrio handelt es sich im ein neuartiges Seilbahnsystem. Der Wagen der doppelstöckigen Pendelbahn verfügt über ein offenes Oberdeck. So kann man einen unglaublich gute Aussicht genießen. Die Fahrt ist einigermaßen teuer, 79 Franken, also derzeit ca. 75 Euro pro Person.