DP1POL auf 20m in JT65

Letzten Freitag (24.02.2017) ist mir auf 20m endlich ein Kontakt zu Felix, DP1POL in der Antarktis gelungen. Felix ist dort als Elektroingenieur auf der Neumayer-Station III Forschungsstation tätig und funkt glücklicherweise ab und zu von dort. Die Neumayer-Station III benannt nach dem Geophysiker Georg von Neumayer, ist eine deutsche Polarforschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts. Ich habe mehrere Tage hintereinander versucht zu Felix durchzukommen. Wenn ich DP1POL gehört hatte, wurde ich lt. PSKreporter aber nicht von Felix gehört. Und wenn ich dann später CQ gerufen habe, wurde ich zwar in der Antarktis gehört, aber DP1POL habe ich nicht auf meinem Bildschirm gesehen. Am Freitag hat es dann doch geklappt. Obwohl die MUF hier in Deutschland bereits auf 11.5 MHz war, konnten wir uns beidseitig hören. Später habe ich die Screenshots in der JT65 Facebook-Gruppe gepostet, worauf mir Felix, DP1POL sogar geantwortet hat.

60m Band in Deutschland erlaubt

Die Weltfunkkonferenz 2015 der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) hat für den Amateurfunkdienst eine sekundäre Zuweisung im Frequenzbereich 5351,5 – 5366,5 kHz beschlossen. Im Hinblick auf die insoweit erforderlichen Anpassungen der Frequenzverordnung und der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV), mit denen die Nutzung des vorgenannten Frequenzbereichs im Sinne des § 5 Abs. 3 des Amateurfunkgesetzes (AFuG) und des § 9 Abs. 2 der AFuV mittelfristig gestattet werden soll, wird hiermit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) die Nutzung des Frequenzbereichs 5351,5 – 5366,5 kHz im Amateurfunk im Vorgriff auf die vorgenannten Anpassungen ab sofort geduldet. Die geduldeten Nutzungen müssen dabei den nachfolgenden Nutzungsbestimmungen entsprechen. Mit dem Inkrafttreten der Anpassung der AFuV an den obigen Beschluss der Weltfunkkonferenz 2015 wird diese Regelung gegenstandslos.

ARRL VE-Team Saarland

Nachdem ich meine Zulassung zur Abnahme der US-Lizenzprüfung letzten Monat erhalten habe, hat nun auch Peter, DC2ZO / AD0VV seine Zulassung erhalten. Dies ist insofern interessant, als dass zur Abnahme einer Prüfung immer nur mindestens 3 Prüfer zusammen berechtigt sind. Neben Mike, DF3VM / KK7CW der diese Berechtigung schon länger hat, haben wir somit ein eigenes “prüffähiges” Team im Saarland. Wer Interesse an einem US-Rufzeichen bzw. den US-Lizenzprüfungen hat, kann sich gerne bei mir bzw. Peter oder Mike melden. Wir sind berechtigt, alle 3 Klassen (Technicial, General, Extra) abzunehmen. Die US-Amerikanische General kann bei der BNetzA in eine Klasse E umgeschrieben werden, die Extra kann in eine Klasse A umgeschrieben werden.

ARRL Lizenzprüfung

Nachdem ich dieses Jahr auf der Ham Radio die Prüfungen für die US-Amerikanische Technician- und General-Class absolviert habe, wollte ich natürlich zeitnah auf die Extra-Class, welche die höchste US-Amerikanische Klasse darstellt, upgraden. Problematisch ist dabei die "Karenzzeit" von genau 365 Tagen, danach verfallen vorher bestandene Elemente. Ich müsste also nach einem Jahr von vorne beginnen. So kam es mir dann sehr gelegen, dass Eugen, DK8VR - unser Distriktsvorsitzender hier im Saarland - mir davon erzählte, dass Planungen laufen, um bei unserem Distrikt-Service-Tag eine US-Lizenzprüfung anzubieten. Mit Mike, KK7CW war der erste Prüfer (VE) schnell gefunden, Jean-Luc, AC8QS war der zweite und Arnaud, AC2NK kam extra aus der Nähe von Straßburg angereist, nur um die US-Lizenzprüfung abzunehmen.

DM2AXL und DK9JC nach der Prüfung

Im Programm der Ham Radio 2016 habe ich gesehen, dass man die US-Amateurfunkprüfung während der Messe ablegen kann. 10 Tage vor der Prüfung schickte ich eine E-Mail an Manfred, DK2PZ/KD2PZ welcher mir einige Fragen beantwortete. An diesem Tag habe ich dann angefangen, mit Ham Radio Trainer die Fragen für Technician und General zu lernen. Gleichzeitig habe ich meinen Freund Axel, DM2AXL gefragt, ob er nicht Lust hätte, die Prüfung mit mir zusammen zu machen. Er fand die Idee ganz gut und wir haben uns Samstags vor der Messe im Verwaltungsgeäude getroffen um mit ca. 25 weiteren Interessierten aus der ganzen Welt die US-Prüfung abzulegen. Technician habe ich mit 0 Fehlern bestanden, Bei General hatte ich 3 Fehler (9 darf man haben). Gar nicht mal so schlecht. :-)

Wie werde ich Funkamateur?

Ich werde immer wieder gefragt, was man tun muss, um am Amateurfunk teilzunehmen. Die Antwort ist ganz einfach. Man muss "nur" eine staatliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestehen. In diesem Blog-Beitrag möchte ich kurz meinen Weg beschreiben. Sicher gibt es andere, aber darüber kann ich nicht berichten. Ich habe um Weihnachten 2014 beschlossen, dass ich an der nächsten Prüfung zur Klasse E teilnehmen werde. Ich war damals in keinem Club oder Verband und habe mir alles selber im Internet angelesen. Ich meldete mich also bei der BNetzA zur Prüfung zur Klasse E (CEPT-Novice) an. Ich habe ein paar Wochen nur mit HamRadioTrainer gelernt. Immer am Wochenende oder Abends nach der Arbeit 30-60 Minuten. Anfang Februar hatte ich dann Prüfung und habe diese sogar bestanden. Mein Call war DO1JC und ich durfte auf Kurzwelle mit 100W funken. Für den Anfang war das gar nicht mal schlecht.

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