SOTA DM/RP-494 Wegelnburg

Auf dem Weg zur Rheintal Electronica in Durmersheim (Kreis Rastatt) habe ich zwei Berge befunkt. Angefangen habe ich mit der Wegelnburg (SOTA DM/RP-494). Die Wegelnburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg im südlichen Pfälzerwald, dem deutschen Teil des Wasgaus, im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Die Burganlage liegt 570,9 m hoch und ist damit die höchstgelegene der Pfalz. Den Tipp die Wegelnburg zu aktivieren bekam ich wieder von Sven, DK6HS dem lokalen Funkamateur. Er hat mir auch geraten bei 49.070097, 7.793702 zu parken. Das hat sich als echte Abkürzung herausgestellt, war aber dennoch etwas anstrengender als angenommen. Das Wetter war nicht sehr gut und es sollte am Nachmittag stark regnen. Das war der Grund, warum ich die Aktivierung dann früh morgens durchgeführt habe. Auf der Burg war ich ganz allein, so dass mein Antennensetup auch niemanden gestört hat. Die Dame die man auf einem Foto sieht, hat mich den Weg nach oben begleitet und war sehr interessiert am Hobby.

SOTA: DM/RP-193 Kandrich

Nachdem wir auf dem Ellerspring waren, sind wir noch zum Kandrich (SOTA DM/RP-193) gefahren. Wir mussten uns ziemlich beeilen, da es schon dunkel wurde. Der Kandrich nahe Daxweiler in rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach ist mit 638,6 m ü. NHN die höchste Erhebung im Binger Wald. Von 1986 bis 1991 war auf dem Berg eine Abteilung des 6th Air Defense Artillery Battalion der Streitkräfte der Vereinigten Staaten mit Patriot-Raketen stationiert, die im Rahmen des Zweiten Golfkrieges abgezogen wurden. Der Vertrag für eine militärische Nutzung des Kandrichs lief am 30. September 1992 aus. Auf dem Kandrich stehen nun 16 Windkraftanlagen mit 44,6 MW Gesamtleistung. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit habe ich die Aktivierungszone erreicht. Leider haben wir für die Anfahrt eine falsche Abzweigung benutzt, so dass der Aufstieg ziemlich steil war und ich gerade noch so einen regelkonformen Platz zum Funken finden konnte. Was macht man nicht alles für 6 Punkte.

DM/RP-179 Ellerspring

Nach einem Familienbesuch in der Gegend sind wir noch zum Ellerspring. Die Ellerspring bei Winterbach im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach ist mit 657,5 m ü. NHN die höchste Erhebung des Soonwaldes, einem Teil des Mittelgebirges Hunsrück. Laut Karte sollte es eine leichte Aktivierung mit nur ca. einem Kilometer Fußweg sein. Das war auch der Grund, warum ich mir keine Landkarte ausgedruckt hatte und das GPS-Gerät gar nicht erst gestartet hatte. Auf dem Wanderparkplatz haben wir (leider) jemanden gefragt, in welche Richtung wir gehen müssen. Die angegebene Richtung war aber falsch, so dass wir später wieder ca. 2 Kilometer zurück gehen mussten. Den genauen Punkt zur Aktivierung haben wir dann mit dem GPS-Gerät doch gefunden. In Zukunft frage ich vor Ort niemanden mehr, ich werde nun auch bei einfachen Gipfeln eine Karte mit mir führen. Schön ist der Gipfel nicht und außer dem 107m hohen Fernmeldeturm Ellerspring gibt es nicht viel zu sehen.

SOTA DM/RP-197 Womrather Höhe

Die Womrather Höhe (SOTA DM/RP-197) ist mit 599,1 m ü. NHN die höchste Erhebung des Lützelsoons, einem Teil des Mittelgebirges Hunsrück. Er liegt zwischen Schlierschied im Rhein-Hunsrück-Kreis und Kellenbach im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Gipfel war nicht leicht zu finden. Ohne GPS-Gerät wäre es mir nicht gelungen, die korrekte Position für die Aktivierung zu erreichen. Erst nach der Aktivierung habe ich mir die Umgebung angesehen. Nur der 200m entfernt gelegene "Blickenstein" ist ausgeschildert. Das liegt wohl daran, dass man von dort eine Aussicht hat, während man vom höchsten Punkt, der Womrather Höhe einfach irgendwo am Wegesrand im Gebüsch sitzen muss. Kurioserweise habe ich fast direkt neben dem Blickenstein eine offizielle Höhenmarke gefunden. Diese wurde aber einfach an einem Schild angebracht und eben nicht im Gestrüpp am höchsten Punkt. Die TOP50 Karte des Landes Rheinland-Pfalz weist die Womrather Höhe mit 597m aus.

SOTA: DM/RP-433 Rehberg

Auf dem Rückweg von einem Termin in der Südpfalz kam ich mit nur 5km Umweg am Rehberg (SOTA DM/RP-433) vorbei. Die Empfehlung kam von Sven, DK6HS. Er wohnt in der Gegend und kennt die lokalen Berge dementsprechend gut. Der Rehberg ist mit 576,8 m ü. NHN nach dem Großen Wintersberg (ca. 581 m) im Nordelsass der zweithöchste Berg des Wasgaus (französisch Vasgovie), des deutsch-französischen, von der Queich bis zur Zaberner Steige reichenden Südteils des Pfälzerwaldes. Oben auf dem Berg steht der 14 m hohe achteckige Rehbergturm, welcher 1862 aus behauenen Sandsteinen errichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. Ich nahm den steilen Weg nach oben. Der Weg stellte ich als anstrengender heraus als gedacht. Die Aussicht vom Turm entschädigt aber für den "Aufstieg". Oben auf dem Berg konnte ich Sven, DK6HS auf 2m FM und auch auf der Kurzwelle arbeiten. 40m hat einigermaßen funktioniert, ansonsten war auf den Bändern nicht viel zu hören.

Motorola MC Micro Umbau

Am 21.Oktober 2017 habe ich auf der Rheintal Electronica einige Motorola MC Micro gekauft. Gegen Ende der Messe bekam ich den ganzen Posten so günstig von einem netten OM, so dass ich die Geräte einfach kaufen musste. Nachdem ich bereits einige Ascom SE540, Nokia RD40 und Motorola GM1200 bzw. MC2100 so modifiziert hatte, dass ich die Geräte im Amateurfunk nutzen kann, bot sich das auch mit den MC Micros an. Eines der neuen Geräte war ein MAU14EZA9J13AK und bereits mit 8 Kanälen auf Amateurfunk programmiert. Man braucht ein reines DOS-System mit einem 386er, um das Gerät zu programmieren. Mit DOS Box läuft die MC Micro Software nicht. Bisher konnte ich die Frequenzen daher nicht anpassen. Bei den anderen Geräten handelt es sich um MAU14EVA5G22BU. Diese sog. EVA5-Geräte können mit einer alternativen Firmware von DG1YFE auf ein echtes Amateurfunkgerät umgebaut werden. Man kann nicht nur die Frequenz direkt auf der Tastatur eingeben, man kann auch Repeater-Shift frei einstellen.