Am 5. Juli 2026 wird die historische Funkstation SAQ im schwedischen Grimeton erneut aktiviert. Die Anlage gehört zu den letzten noch betriebsfähigen Alexanderson-Sendern weltweit und fasziniert Funkamateure sowie Technikinteressierte seit Jahrzehnten.

Gesendet wird auf der außergewöhnlichen Frequenz von 17,2 kHz. Die Erzeugung des Signals erfolgt dabei nicht mit moderner Elektronik, sondern durch eine historische Hochfrequenzmaschine aus den frühen Jahren des Funkwesens.

Die Funkstation wurde ursprünglich für die transatlantische Kommunikation errichtet und ist heute ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal. Durch regelmäßige Aktivierungen bleibt diese einzigartige Technik weiterhin erlebbar.

Weltweit versuchen Funkamateure, die Aussendung zu empfangen und Empfangsberichte einzureichen. Gerade auf diesen niedrigen Frequenzen stellt der Empfang besondere Anforderungen an Antennen und Empfänger.

Begleitend zum Alexanderson-Tag werden auch weitere Amateurfunkaktivitäten rund um die Station durchgeführt. Für viele Funkamateure gehört die jährliche SAQ-Aussendung zu den besonderen Ereignissen im Kalender.

Die Verbindung historischer Technik mit moderner Empfangstechnik macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Sie erinnert daran, wie die weltweite Funkkommunikation einst begann.

Quellen