6m Amateurfunkband

Heute habe ich mal (von zu Hause) über die Bänder gedreht und das erste Mal überhaupt jemanden auf 6m (50 MHz) gehört. Ich habe mich gefragt, wie das wohl wäre, wenn ich 6m von einem Berg aus machen würde. Die regelmäßigen Leser meines Blogs wissen, dass ich meist SOTA, GMA oder DLFF mache. Als erstes habe ich also im Internet einen aktuellen Bandplan gesucht. Der aktuellste befindet sich auf der DARC-Website und ist von Februar 2016. Im Bandplan selbst steht nichts dazu, ob eine Nutzung von einer "nicht-(orts)festen Station" aus erlaubt ist. In der DARC-Facebookgruppe wurde ich jedoch auf die Mitteilung Nr. 34 / 2016 (Amateurfunkdienst; Nutzung des Frequenzbereichs 50,03 – 51 MHz) hingewiesen. Diese regelt ganz klar, dass Portabelbetrieb in DL derzeit auf 6m nicht gestattet ist. Außerdem beträgt die maximale Senderausgangsleistung 25W und es darf nur horizontal abgestrahlt werden. Eine telefonische Erreichbarkeit ist derzeit nicht mehr erforderlich.

Ham Radio 2016

Dieses Jahr werde ich das erste Mal die Ham Radio in Friedrichshafen besuchen und im Anschluss daran natürlich hier berichten. Ich freue mich besonders auf das SOTA-Treffen am Freitag Abend und den Funk-Flohmarkt. Rund 200 Aussteller kommen zur internationalen Amateurfunk-Ausstellung vom 24. bis 26. Juni nach Friedrichshafen. Das Motto 2016 lautet: „Zu Wasser, zu Lande und in der Luft“.  „Die Ham Radio ist Europas bedeutendste Amateurfunkmesse und wird auch in diesem Jahr mit ihrer Mischung aus abwechslungsreichem Rahmenprogramm und qualitativ hochwertigem Produktangebot ihrem Ruf als erste Adresse für Funkamateure wieder gerecht werden“, ist sich Messe-Chef Klaus Wellmann sicher. Die Ham Radio in Friedrichshafen bietet als Europas Leitmesse für Funkamateure eine internationale Plattform zum Austauschen, Treffen und Kennenlernen. Rund 200 Aussteller und Verbände aus 34 Ländern präsentieren auf der 41. Amateurfunk-Ausstellung ihre Produkte und Trends rund ums Funken, Morsen und Telegrafieren.

23m Endfed mit 9:1 Umformer

Der 05. Mai war ein Feiertag. Christi Himmelfahrt. Gerade Väter nutzen diesen Tag zum Wandern und um sich das ein oder andere Bier zu gönnen. Ich bin an diesem Tag los und wollte 4 Berge befunken. Leider hat es am Ende nur für drei Berge gereicht, mein Bier habe ich aber trotzdem auch bekommen. Ich startete morgens in Saarbrücken und bin dann zum DM/SR-012, Schaumberg - 569m, 4 Points, danach dann über die Landesrenze nach Rheinland-Pfalz zum DM/RP-171, Röster Kopf - 708m, 6 Points und von da zum DM/RP-478, Mehringer Berg - 418m, 2 Points. Ich hatte Abends also 12 Punkte verdient. Gerade der Mehringer Berg mit nur 2 Punkten war aber schwerer zu erreichen, also die beiden anderen zusammen.

Wie werde ich Funkamateur?

Ich werde immer wieder gefragt, was man tun muss, um am Amateurfunk teilzunehmen. Die Antwort ist ganz einfach. Man muss "nur" eine staatliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestehen. In diesem Blog-Beitrag möchte ich kurz meinen Weg beschreiben. Sicher gibt es andere, aber darüber kann ich nicht berichten. Ich habe um Weihnachten 2014 beschlossen, dass ich an der nächsten Prüfung zur Klasse E teilnehmen werde. Ich war damals in keinem Club oder Verband und habe mir alles selber im Internet angelesen. Ich meldete mich also bei der BNetzA zur Prüfung zur Klasse E (CEPT-Novice) an. Ich habe ein paar Wochen nur mit HamRadioTrainer gelernt. Immer am Wochenende oder Abends nach der Arbeit 30-60 Minuten. Anfang Februar hatte ich dann Prüfung und habe diese sogar bestanden. Mein Call war DO1JC und ich durfte auf Kurzwelle mit 100W funken. Für den Anfang war das gar nicht mal schlecht.

Test Yaesu FT-857D

Die YL wollte in einen Tierpark. Mir fiel spontan der Potzberg (SOTA DM/RP-432) bei Kaiserslautern mit dem Wildpark und der tollen Greifvogel-Show ein. Zufällig war der Potzberg auch eine SOTA-Referenz, welche ich noch nicht aktiviert hatte. Normalerweise arbeite ich mit meinem FT-817 und mache überwiegend QRP-Betrieb. Wolf, DD4VD hat mir seinen FT-857D zum testen ausgeliehen. Ich konnte also mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die YL war glücklich, ich konnte funken und noch dazu Wolfs Gerät testen.

FT-817 mit MX-P50M Endstufe

Am 06.04.2016 hatte ich einen Kundentermin nur wenige Kilometer vom Teufelskopf entfernt. Den Teufelskopf kann man nicht nur im Ramen von SOTA und GMA (DM/RP-449) aktivieren, man kann auch DLFF (DLFF-0105 Nature Park Saar-Hunsrück) mit machen, da der Berg in der Aktivierungszone liegt. Ich nutzte diese SOTA- und DLFF-Aktivierung dann auch, um meinen neuen MX-P50M 50W HF Power Amplifier zu testen. Da eine DLFF-Aktivierung ja immer so ca. 2 Stunden dauert, konnte ich schon einige neue Erkenntnisse gewinnen. Diese stellen ich in diesem Blog-Beitrag vor.