20m Indoor Loop nach PD7MAA

Der ein oder andere Leser hier weiß, dass ich in der Innenstadt in Saarbrücken wohne und keinen Garten oder gar eine Außenfläche zum Aufbauen von Antennen habe. Ich probiere daher ständig herum und finde so auch immer wieder spannende Sachen heraus. Durch Zufall kam ich auf den Beitrag von John, PD7MAA bei QRZ.com. John berichtet auch auf seiner Website über viele interessante Antennen, welche sich allesamt mehr oder weniger leicht nachbauen lassen. Spannend fand ich eine Loop, welche einfach mit Reißnägeln an der Wand befestigt wird. Da ich ohnehin von zu Hause ohnehin fast ausschließlich schmalbandige Betriebsarten wie JT65 und JT9 mit kleiner Leistung mache, habe ich die Antenne nachgebaut. Der Aufbau dauerte keine 30 Minuten. Eine Wunderantenne ist es nicht, aber ich wurde in ganz Europa und Nordamerika mit 5W gehört und konnte sogar Spanien (EC1DBO) arbeiten.

Mein Funkrucksack am Bartenberg

Obwohl der Bartenberg (GMA Referenz: DA/SR-051) mehr oder weniger mein Hausberg ist, war ich nun erst zum 2. Mal da, um ihn zu "befunken". Das letzte Mal war ich als DO'ler 2015 vor Ort und fand das damals nicht besonders gut. Etwas über ein Jahr und 60 SOTA-Aktierungen später hatte sich meine Ausrüstung erheblich verbessert und so wollte ich an dem Tag primär nur meinen Esbit-Kocher testen. Die Bedingungen waren dann aber grausam, so dass es mir fast nicht gelang, 4 QSOs zu führen. Besonders danken möchte ich DL1DVE, DL6UHA, IZ5CPK (40m) und DO4EJ (2m). Auf jeden Fall kann ich jedem im Winter nur empfehlen, einen solchen Esbit-Kocher mitzunehmen. In ca. 5 Minuten hatte ich so eine heiße Tasse Instant-Kaffee. Das hört sich nicht so spektakulär an, wenn man aber mehrere Stunden bei -5 °C unterwegs ist, dann weiß man das erst zu schätzen. Der Esbit-Kocher ist nun, zumindest in den kalten Monaten, fester bestandteil des Funkrucksacks.

Baofeng UV-82L Test

Ich habe mir vor ziemlich genau 1,5 Jahren ein Baofeng UV-82L gekauft. Es handelt sich dabei um ein billiges China Handy, welches aber recht gut und robust aussieht. Gekostet hat es ca. 30 Euro bei Amazon. Eigentlich kann man für das Geld ja nichts erwarten, aber ich war schon mit meinem Baofeng UV-5R und BF-888S sehr zufrieden. Klar meine Yaesu Geräte sind irgendwie hochwertiger vom "look-and-feel" - aber der Preis ist doch unglaublich. Ich schiebe diesen Beitrag schon über ein Jahr vor mir her. Heute schreibe ich einfach mal das Grundgerüst und nach und nach werde ich Inhalte einbinden. Ähnlich wie bei meinem Beitrag über das BF-888S, welcher nun schon über 15.000 Hits und viele Kommentare hat. Grundsätzlich gilt erst einmal das Gleiche wie bei dem BF-888S. Der Betrieb "out-of-the-box" ist in Deutschland erst einmal für alle illegal. Es ist absolut verboten, sich zwei Stück zu bestellen und los zu funken. Der Grund ist, dass die programmierten Frequenzen nicht für die Allgemeingeit freigegeben sind.

SOTA DM/BW-093 Farrenkopf

Der Farrenkopf (SOTA DM/BW-093) war der dritte Berg am zweiten Tag. Ich musste mich ziemlich beeilen, da ich mich mit Hans, PB2T noch auf dem "Großer Hundskopf", DM/BW-066 treffen wollte. Ich habe also direkt in der Aktivierungszone aufgebaut und hatte nicht mal Zeit die Aussicht von der Hütte zu genießen. Ich bin ca. 2,5km vom Parkplatz auf den Berg rauf, habe dann 15 QSOs in 12 Minuten gemacht und bin die 2,5km zurück zum Auto. Als ich wieder im Auto saß, war ich nass geschwitzt. Ich fuhr direkt die ca. 30km zu Berg vier. Am Parkplatz vom Großen Hundskopf angekommen, musste ich dann weitere 3km mit ziemlicher Steigung zurück legen. Unterwegs musste ich dann ca. 5 Minten Pause machen, ich konnte den Rucksack kaum noch tragen. Auf dem vierten Berg traf ich dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit ein. Hans, PB2T hatte schon seine QSOs voll, ich habe dann fix 4 QSOs nach Kanada, Schweden, Irland und Portugal gemacht.

SOTA DM/BW-531 Hünersedel

Nachdem wir auf dem Kandel fertig waren, bin ich zusammen mit Hans, PB2T zum Hünersedel (DM/BW-531). Der Hünersedel ist ein Berg im Mittleren Schwarzwald mit einer Höhe von 744,5 m ü. NHN. Lt. GMA-Website war der Berg ein sog. "drive-on", man sollte also nicht allzu weit laufen müssen. Irgendwann, so 6-7km vor dem eigentlichen Spot, hörte die Straße dann einfach auf und ein unasphaltierter Feldweg begann. Ich traf einen lokalen Wanderer, welcher mir dann bestätigt hat, dass der Weg oft von Autos genutzt wird und auch nicht schlechter wird. Von der Straße her ist die Zufahrt einigermaßen abenteuerlich. Auf dem Gipfel steht ein recht neuer 29m hoher Aussichtsturm. Ich kann nur empfehlen die Aussicht von oben zu genießen.

SOTA DM/BW-009 Kandel

Den zweiten Tag meiner SOTA-Tour begann ich ca. 15km von meinem Hotel weg auf dem Kandel (SOTA DM/BW-009). Der Kandel ist mit 1.241 m ü. NHN die höchste Erhebung im Mittleren Schwarzwald und der Hausberg der Stadt Waldkirch. Oben auf dem Berg traf ich dann Hans, PB2T. Wir hatten uns einige Tage vorher grob verabredet, um ein paar Berge gemeinsam zu aktivieren. Ich möchte Hans für seine nette Gesellschaft an dieser Stelle danken. Es hat viel Spaß gemacht. Vom Kandel konnte ich zum dritten Mal Neuseeland arbeiten. John, ZL1BYZ gab mir diesmal 31. Natürlich nur mit Draht und 5W in SSB. Tags zuvor konnte ich 42 loggen. Gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass an dem Tag Europa echt leise auf 20m war.